Auf Helgoland standen mit dem Bielefelder Hof und einer traditionsreichen Bäckerei zwei prägende Gebäude vor ungewisser Zukunft. Die Gemeinde Helgoland als Eigentümerin des Bielefelder Hofes wollte klären, welche Nachnutzung technisch, wirtschaftlich und planungsrechtlich realistisch ist. Ziel war es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die politische Willensbildung zu schaffen. Bei der Bäckerei ging es darum, die Voraussetzungen für einen Weiterbetrieb zu prüfen und damit die Nahversorgung auf der Insel langfristig zu sichern.

TePm übernahm in beiden Fällen die Rolle des technischen und wirtschaftlichen Beraters. Wir analysierten baurechtliche Rahmenbedingungen, prüften die Bausubstanz, erstellten Verkehrswertgutachten und entwickelten belastbare Szenarien für mögliche Nutzungen. Unsere Aufgabe bestand darin, komplexe Sachverhalte strukturiert aufzubereiten und sie so in den politischen Entscheidungsprozess einzubringen, dass tragfähige Beschlüsse möglich werden

Besonders sensibel war die Situation rund um den Bielefelder Hof. Die hohe öffentliche Aufmerksamkeit, der Leerstand und die Bewertung unterhalb des ursprünglichen Kaufpreises machten die Diskussion emotional. Auch bei der Bäckerei war die Konstellation mit Alt- und Neubeteiligten anspruchsvoll und erforderte kommunikatives Fingerspitzengefühl.

Der Mehrwert beider Machbarkeitsstudien liegt in der Klarheit, die sie geschaffen haben. Technische, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen wurden transparent gemacht und strukturiert in den politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozess eingebracht. So entstanden tragfähige Grundlagen, auf denen nicht nur diskutiert, sondern verantwortungsvoll entschieden werden konnte.