Für die Ev.-Luth. Maria-Magdalena-Kirchengemeinde wird das denkmalgeschützte Gemeindezentrum in Hamburg Osdorf umfassend saniert, erweitert und neu organisiert. Der zwischen 1970 und 1972 nach einem prämierten Wettbewerbsentwurf errichtete Bau mit seiner offenen Raumfolge und dem markanten Betondach verlangt besondere Sorgfalt im Umgang mit Bestand und Architektur. Ziel ist es, die gestalterische Qualität zu bewahren und das Gebäude technisch, funktional und wirtschaftlich zukunftsfähig aufzustellen.

Seit 2004 nutzt das KL!CK Kindermuseum den Großteil der Flächen und zählt rund 50.000 Besucherinnen und Besucher jährlich. Im Zuge der Sanierung wird die Museumsfläche auf etwa 2.240 m² erweitert und künftig rund 80 Prozent der Gesamtfläche einnehmen. Ehemalige Kita-Bereiche werden integriert, Grundrisse neu strukturiert, Nutzungen klar getrennt und durch einen zusätzlichen Aufzug barrierefrei erschlossen. Brandschutz, Akustik und technische Gebäudeausrüstung werden an die Anforderungen eines stark frequentierten Lern- und Erlebnisortes angepasst.

TePm steuert das Vorhaben im agilen Projektmanagement und verantwortet das Vergabemanagement. Wir koordinieren die Beteiligten, strukturieren Entscheidungsprozesse und sorgen dafür, dass Planung, Bauablauf und Fördermittel eng verzahnt bleiben. Die Einbindung in das RISE-Programm erfordert eine präzise Mittelsteuerung und förderkonforme Vergabeprozesse.

Besonders anspruchsvoll ist die denkmalgerechte Instandsetzung im laufenden Betrieb. Dach und Dämmung werden erneuert, Sichtbeton instandgesetzt, Fenster ersetzt und die Gebäudehülle abschnittsweise optimiert. Gleichzeitig werden PCB- und Asbestbelastungen unter hohen Sicherheitsanforderungen saniert und in die Terminplanung integriert.

So entsteht ein stabiler Rahmen für einen lebendigen Kultur- und Lernort, der architektonisches Erbe bewahrt und zugleich Raum für Weiterentwicklung schafft.

Dieses Projekt wird aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ der Städtebauförderung des Bundes und aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.