TransHyDE begann im April 2021 als eines der Wasserstoff-Leitprojekte des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel des Forschungsprogramms war es, zentrale Fragen des zukünftigen Wasserstofftransports zu untersuchen. In einem großen Konsortium aus Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbänden wurden unterschiedliche Technologien analysiert, mit denen Wasserstoff künftig gespeichert, transportiert und nutzbar gemacht werden kann. Für Helgoland stand dabei insbesondere die Frage im Raum, ob Wasserstoff perspektivisch eine Rolle für die Energieversorgung der Insel spielen könnte.

TePm übernahm innerhalb des Projekts eine zentrale Koordinationsrolle. Als verbindende Instanz zwischen Forschungspartnern, Industrieunternehmen und öffentlichen Akteuren strukturierten wir die Zusammenarbeit eines umfangreichen Projektkonsortiums. Gemeinsam mit Partnern wie E.ON, HHLA, Fraunhofer IFAM und Hydrogenious haben wir das Projekt inhaltlich und organisatorisch aufgebaut. Bereits in der Förderantragstellung koordinierten wir die Beiträge zahlreicher Projektpartner und führten sie zu einem gemeinsamen Antrag zusammen. Während der Projektlaufzeit organisierten wir die Projektstruktur, begleiteten die Zusammenarbeit der Partner und verantworteten Präsentationen sowie die Moderation zentraler Abstimmungen innerhalb des Konsortiums.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Untersuchungen lag auf sogenannten LOHC-Technologien (Liquid Organic Hydrogen Carrier). Dabei wird Wasserstoff chemisch an flüssige Trägerstoffe gebunden und kann so einfacher transportiert und gespeichert werden. Für uns bedeutete das Projekt auch eine intensive fachliche Lernphase. Gemeinsam mit den beteiligten Forschungseinrichtungen und Industriepartnern haben wir uns tief in neue Technologien, Logistikketten und infrastrukturelle Anforderungen der Wasserstoffwirtschaft eingearbeitet.

Neben den fachlichen Ergebnissen entstand ein belastbares Netzwerk aus Partnern aus Forschung, Industrie und öffentlicher Hand. Durch die kontinuierliche Moderation und Präsentation der Arbeitsergebnisse konnten wir unterschiedliche Perspektiven zusammenführen und den Austausch zwischen den Akteuren stärken. Auch wenn die untersuchte Technologie nicht unmittelbar umgesetzt wurde, hat TransHyDE wichtige Grundlagen geschaffen und neue Kooperationen für zukünftige Wasserstoffprojekte ermöglicht.