Der Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoff-Infrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. AquaDuctus gehört zu den ersten großen Infrastrukturprojekten, die genau diese Verbindung ermöglichen sollen. Geplant ist eine Offshore-Wasserstoff-Pipeline, die künftig in der Nordsee und von weiteren Nordseeanrainern produzierten grünen Wasserstoff an das deutsche Festland transportiert und in das entstehende landseitige Wasserstoff-Kernnetz einspeist. Damit entsteht eine entscheidende Schnittstelle zwischen Offshore-Windenergie und der industriellen Nutzung von Wasserstoff an Land.
AquaDuctus ist aus dem Umfeld der Wasserstoff-Initiative AquaVentus e.V. hervorgegangen. Vorhabensträgerin ist die AquaDuctus Pipeline GmbH – eine hundertprozentige Tochter des Fernleitungsnetzbetreibers GASCADE. Über bestehende Kontakte im AquaVentus-Netzwerk wurde TePm frühzeitig in das Projekt eingebunden und unterstützt seitdem beim Aufbau zentraler Projektstrukturen.
Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit lag in der Entwicklung der Fördermittelstrategie und der Vorbereitung des Förderantrags. TePm strukturierte den Antragstellungsprozess, koordinierte die Beiträge des Projektteams und führte die notwendigen Informationen zu einem konsistenten Antrag zusammen. Parallel dazu begleiteten wir den Aufbau wichtiger Projektinstrumente, unter anderem bei der Entwicklung eines Projekthandbuchs sowie bei der Vorbereitung zentraler Vergaben für Engineering- und Untersuchungsleistungen.
Die Mitarbeit im AquaDuctus-Projekt hat unsere Erfahrungen im Aufbau großskaliger Energieinfrastruktur deutlich erweitert. Gleichzeitig konnten wir unser Netzwerk in der Wasserstoff-Wirtschaft weiter ausbauen und wertvolle Einblicke in technische, regulatorische und organisatorische Anforderungen zukünftiger Wasserstoff-Pipelines gewinnen. AquaDuctus steht damit exemplarisch für die nächste Phase der Energiewende: den Aufbau einer Infrastruktur, die erneuerbare Energie in Form von Wasserstoff großtechnisch nutzbar macht.
Das Projekt AquaDuctus wird im Rahmen des IPCEI Wasserstoff mit öffentlichen Mitteln der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union gefördert, besitzt zusätzlich den PCI Status und ist Teil des Wasserstoff-Kernnetzes.
Bild: GASCADE Gastransport GmbH


