Gemeinsam mit der DB InfraGO AG als Auftraggeberin wurde im Hauptbahnhof Osnabrück ein zentraler Sicherheitsstandort neu strukturiert. Hintergrund war der Umzug der Bundespolizei, deren bisheriges Revier in einem Nebengebäude zu klein geworden war. Zwei leerstehende Nutzungseinheiten im Empfangsgebäude wurden entkernt, zusammengeführt und zu einem modernen Dienststandort ausgebaut – integriert in den laufenden Bahnhofsbetrieb.
TePm übernahm die Projektleitung und Projektsteuerung und verantwortete die Steuerung von Terminen, Kosten und Qualitäten. Wir koordinierten alle Beteiligten, stimmten die Anforderungen eng mit der Bundespolizei ab und sorgten dafür, dass die spezifischen sicherheitstechnischen Vorgaben konsequent umgesetzt wurden. Neben der technischen Planung spielte auch die kaufmännische Steuerung eine wichtige Rolle.
Die Anforderungen an Sicherheit und Organisation waren hoch. Zutrittskontrollen, Gefahrenmeldetechnik, besondere bauliche Schutzmaßnahmen sowie sensible Informationsflüsse erforderten eine strukturierte und verlässliche Projektabwicklung. Gleichzeitig wurde im Bestand eines historischen Bahnhofsgebäudes gebaut, im laufenden Betrieb und mit den typischen Unwägbarkeiten einer Bestandsimmobilie.
Mit der Fertigstellung steht der Bundespolizei nun ein zeitgemäßer Standort direkt im Hauptbahnhof zur Verfügung. Die Präsenz an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt wird gestärkt, Arbeitsbedingungen verbessern sich deutlich und die Zusammenarbeit mit dem Bahnhofsmanagement ist räumlich und organisatorisch enger verzahnt.


